THE COMPANY

Turning knowledge into wisdom

Digitale Transformation mit konkreten Ergebnissen – modulare Business-Solutions von Aryxe

Aryxe entwickelt modulare digitale Lösungen die kleine und mittlere Unternehmen schneller wachsen lässt und erfolgreicher macht. Gegründet im Jahre 2015 unterhält Aryxe heute 4 Niederlassungen in 4 europäischen Ländern, beschäftigt 20 Mitarbeiter und bedient 200+ Kunden. Der Hauptsitz befindet sich in Tallinn, Estland.

Management Team

Stephan M. Muehlemann

CEO and Co-Founder
Creative Director

Benjamin Geissel

CTO and Co-Founder

Kalin Nikolov

CFO

Manuela Georgiew

Services Manager

Aleksandar Atanasov

Head of Development

Milen Markov

COO

Our Story

Im Jahre 1997 las Co-Gründer Stephan Muehlemann das Buch „Beyond Business Process Reengineering: „Towards the Holonic Enterprise“ von Patrick McHugh, Giorgio Merli und William A. Wheeler. Es sollte ein Buch werden dessen grundlegende Inhalte ihn auch heute nach zwanzig Jahren beschäftigen. In einer Zeit in der sich riesige Veränderungen abzuzeichnen begannen, beschäftigten sich die Autoren mit Zukunftsmodellen von Firmen, deren Produktions-und Organisationsstrukturen sowie den Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Ein paar Jahre später erschien einer der wichtigsten Artikel im Magazin „Wired“ mit dem Titel „The Long Tail“, der das Marktpotential und das Distributionsmodell von Produkten in Mega-Nischen beleuchtete – mit dem primären Fokus auf den damals neuen Verkaufskanal Internet. „Wired“beschrieb bereits um 1996 nicht nur Crowdfunding, Peer-to-Peer-Lending und Viral Marketing sondern erklärte auch die Mechanismen von Social Media und nahm damit einige der grössten Tech-Trends überhaupt vorweg–zum Teil um fast zwanzig Jahre. Beide Publikationen–sowohl das genannte Buch wie auch „The Long Tail“ in Artikel- oder Buchform beschreiben innovative Geschäftsformen die nicht politisch-dogmatisch ablaufen wie bei allen grossen Firmen, sondern innovationsgetrieben und produkteorientiert. Das Tech-Magazin „Wired“ existiert nach wie vor, wurde aber 2006 von einem weltweit operierenden Verleger gekauft.

Nachdem Stephan ein paar Jahre für IBM in Irland gearbeitet und sich in Dublin, den USA und im Vereinigten Königreich solide Grundlagen über Mainframe-Computing und E-Business erarbeitet hatte, folgte als weitere Station Dell. Unter anderem war er Sales Manager für Firmenkunden, verantwortete ein paar Jahre lang das indirekte Solutionsgeschäft für Zentraleuropa und baute schliesslich das indirekte Geschäft für Dell in der Schweiz (mit der Schweiz als erstem Land Europas mit Hauptfokus auf die Distribution) und in Österreich auf, gegen den Willen des damaligen VP’s sowie der Geschäftsleitung in der Schweiz. Die Distribution entwickelte sich in der Schweiz und in Österreich schnell zum Hauptumsatzträger und stellt heute für Dell in Europa den bevorzugten Vertriebskanal dar.

Stephan und Benni lernten sich 2010 in Deutschland kennen, wo Benni bereits einige Jahre für verschiedene Systemhäuser Enterprise-Lösungen konzipiert und umgesetzt hatte. Benni übernahm beim indirekten Enterprise-Team von Dell in Frankfurt die Verantwortung für das technische Partnermanagement und siedelte nach einem Jahr in die Schweiz über, wo er anfänglich für die Schweiz und später für Österreich Partner aufbaute.

2013 traf Stephan anlässlich eines Dell-Kundenevents in Paris den CTO eines Schweizer Cloud-Startup’s und aus einer anfänglich klassischen Partner-Hersteller-Beziehung wurde schnell eine intensive Zusammenarbeit, da Stephan der Meinung war – und ist – dass sich die Zeit der monolithischen, grossen IT-Hersteller dem Ende zuneigt. Die Entwicklungen der letzten Jahre, die alle der verbliebenen mächtigen Player am Markt betreffen zeigen, dass sich die Geschwindigkeit, mit der sich der Markt gleichzeitig fragmentiert und an anderer Stelle wieder kondensiert, vergrössert hat.

 

Ab dem zweiten Halbjahr 2014 stieg Stephan bei Cloudlynx in Basel ein und war für den Bereich Sales und Marketing zuständig. Stephan holte Benni und weitere Mitstreiter von Dell dazu und gemeinsam wurde ein Distributionskonzept entwickelt und Vorverträge mit namhaften Firmen abgeschlossen. Benni war für den Aufbau des internationalen Partnernetzwerks verantwortlich und schnell wurden die Grundlagen für eine ambitionierte Vision geschaffen – Cloud-Services und Cloud-Infrastruktur mittels Distributoren und Tausenden von Partnern mittelständischen Unternehmungen zugänglich zu machen. Aufgrund von hohen Kosten – insbesondere im Bereich R&D sowie technischen Problemen entschied sich der Hauptinvestor im April 2015 auszusteigen und das Schicksal von Cloudlynx war nicht nur aufgrund von strategischen Fehlüberlegungen besiegelt – Cloudlynx fokussierte sich auf IaaS (Infrastructure as a Service), dem technischen Fundament jeder Cloud-Umgebung. Da IaaS zu wenig zusätzlichen Value bringt und somit lediglich eine cloudbasierte Umsetzung einer klassischen, physischen Serverinfrastruktur darstellt, unterliegen IaaS-Anbieter auch den gleichen ruinösen Preiskämpfen wie die klassischen Hersteller von IT-Systemen.

An einer Start-Up-Konferenz in London und eines Cloud-Anlasses in Paris kurz vor dem Jahreswechsel 2014/2015 hatte Stephan die Gelegenheit mit diversen Exponenten grosser VC-Funds aus den USA, Israel, Russland und Deutschland zu sprechen. In Kombinationen mit Gesprächen zwischen Stephan und Firmengründern aus verschiedensten Ländern wurde immer deutlicher sichtbar, dass der Innovationsschub in die Richtung von intelligenten Services geht. Somit war auch rasch klar, dass das Schicksal von Cloudlynx weder ein Grund war aufzuhören noch wieder bei einem grossen, etablierten Konzern anzuheuern. Die Auffassung über strategische Ausrichtung von Cloudlynx unterschied sich zwar grundsätzlich von der Konzeption der ursprünglichen Firmengründer, aber Stephan und Benny waren vom gewaltigen Potential von Cloudtechnologie für den Mittelstand überzeugt.

Nach Cloud-Events in Berlin und Brüssel sowie Gesprächen mit Joe Weinman („Cloudonomics“) und diversen anderen Geschäftskontakten verdichtete sich die Erkenntnis immer mehr, dass cloudbasierte Services und Geschäftsmodelle mittelfristig nicht nur die IT-Branche revolutionieren werden, wie es der Personal Computer in den 1980er-Jahren getan hat oder das Internet ab 1995, sondern auch grössten Einfluss auf die gesamte Geschäftswelt haben würden. Firmen jedwelcher Grösse die Professionalität, die Geschwindigkeit und die Durchschlagskraft zu verleihen wie einem Konzern – alles basierend auf skalierbaren, aufeinander abgestimmten und flexiblen Businessmodulen – das ist  die “On-Demand-Unternehmung”, das war die Vision die die beiden vor Augen hatten.

Um den Kopf für neue Gedanken zu öffnen mieten Stephan und Benny ein Loft in Mokotow, einem Stadtteil von Warschau, einer der interessantesten Metropolen Europas, die Stephan bereits seit Jahren sehr gut kannte. Während zweier Monate im Mai und Juni 2015 entsteht während tagelanger (und nächtelanger) Sessions sowie stundenlangen Erkundungsspaziergängen quer durch die Stadt das Konzept für eine neue Firma. Eine Firma, die zukunftsgerichtete Produkte und Services für kleinere und mittlere Firmen entwickelt. Businessprozesse, so einfach, so flexibel und so leistungsfähig, dass sich Firmen konfigurieren lassen wie ein Handyvertrag. Eine Firma, die modernste technische Entwicklungen prozesstechnisch so umzusetzen weiss,  dass diese als flexible, skalierbare und professionelle Businessmodule über Partnernetzwerke mittelständischen Firmen zugänglich gemacht werden können. Eine Firma die kleine und mittelgrosse Firmen erfolgereicher macht. Sukzessive wurde an Geschäftsprozessen, Services und Produkten gearbeitet und erste Partnergespräche geführt. Ab dem zweiten Halbjahr wurden dann diverse Standorte in Warschau, Poznan, Gdansk und Lublin in Polen; Vilnius in Litauen, Tallinn in Estland; Bratislava und Kosice in der Slowakei sowie Sofia und Warna in Bulgarien evaluiert. Kurze Zeit wurden entsprechende Firmen in Estland, Polen und Bulgarien gegründet.

Seit dem ersten aktiven Geschäftsjahr 2016 hat sich der Gruppenumsatz bis Ende 2019 vervierfacht. Mitte 2019 hat Aryxe die operative Gewinnzone erreicht und wir rechnen für 2020 mit einer Steigerung des Gruppenumsatzes um weitere 25 bis 30 Prozent, bei einer Verzehnfachung des operativen Gewinns.

2021 wird die Aryxe-Gruppe eine zweite operative Basis in Polen eröffnen, von wo aus der lokale Markt in Polen sowie die skandinavischen Länder und das Vereinigte Königreich sowie Irland und das Baltikum erschlossen werden. Gleichzeitig werden anfangs zwei Services aus Polen erbracht, davon eine neue vertikale Lösung. Ausserdem plant die Aryxe-Gruppe eine Beteiligungsgesellschaft für Immobilien in Mittel- und Osteuropa mit einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Euro in den nächsten 10 Jahren. Mehr Informationen dazu in den nächsten Wochen.

2015

April 2015,
Friedrichshafen

Die Entscheidung Aryxe zu gründen, fällt in Friedrichshafen anlässlich eines Cloudlynx-Management-Workshops, der über das Wochenende stattfindet. Stephan ist bei Cloudlynx VP Sales & Marketing, Benni für das globale Partnergeschäft. Die Zukunft von Cloudlynx sieht aus diversen taktischen und strategischen Gründen düster aus.

April 2015 ,
Schwyz

Cloudlynx deponiert ein paar Wochen nach dem Management-Workshop die Bilanz, nachdem technische Probleme nicht gelöst werden konnten und sich ein (illustrer) Hauptinvestor zurückgezogen hat.

Mai 2015,
Warschau

Anmietung eines Lofts in Mokotow. Die Geschäftsidee und der Businessplan werden entwickelt.

Mai 2015,
Warschau

Der Name Aryxe entsteht mittels Abwandlung eines Begriffs aus der griechischen Mythologie.

Mai 2015,
Poznan

Besuch in Poznan, Meetings mit den lokalen polnischen Investitionsagenturen sowie der grössten Cloud-Firma Polens in Poznan.

Juni 2015,
Warschau

Meetings mit der polnischen Investmentagentur in Warschau

Juli 2015,
Poltava

Das Aryxe-Logo mit dem abstrahierten Eulengesicht entsteht

Juli 2015,
Mailand und Locarno

Treffen mit potentiellen Investoren, die Gespräche verlaufen erfolglos

Juli 2015,
Lublin

Besuch in Lublin, Treffen mit der lokalen Investitionsagentur sowie dem Rektor der mathematischen Fakultät der Universität Lublin, die Entscheidung für den Standort fällt

August 2015,
Zürich und Lachen

Weitere Gespräche mit Investoren verlaufen erfolgreich

August 2015,
München

Treffen mit dem Software-Distributor Prianto führen zu einem Distributions- und Services Vertrag ab Ende 2015.

August 2015,
Sofia

Besuch in Sofia. Die Entscheidung in Sofia die erste operative Basis zu gründen, fällt in einem Restaurant am Pancharevo-See in der Nähe der Bulgarischen Hauptstadt

September 2015,
Tallinn

Besuch in Tallinn, die Entscheidung, den Gruppenhauptsitz in Estland zu gründen, fällt

September 2015,
Lublin

Die polnische Niederlassung wird in Lublin gegründet

Oktober 2015,
Schwäbisch-Hall

Erstes Treffen mit Partnern

Oktober 2015,
Lublin

Aryxe hält an der Universität Lublin einen Vortrag zum Thema «Entrepreneurship»

November 2015,
Sofia

Besichtigung von Büroräumlichkeiten in Sofia

November 2015,
Bern

Besuch in der Bulgarischen Botschaft in Bern und Treffen mit der Botschafterin

November 2015,
Tallinn

Die estnische Gruppe wird in Tallinn gegründet

Dezember 2015,
Warschau

Das erste XaaS-Produkt ensteht – Social Media as a Service (SoMaaS)

2016

January 2016,
Athens

Die erste Webseite wird konzipiert und umgesetzt

February 2016,
Sofia

Die Entscheidung, das erste Büro in Bulgarien im Vertigo-Tower einzurichten, fällt

April 2016,
Zürich

Im Technpark findet der erste Event mit 40 Teilnehmern statt.

May 2016,
Sofia

Aryxe bezieht das Büro in Sofia

2017

April 2017,
Tallinn

Auf Basis des ersten XaaS-Moduls wird das nächste Produkt lanciert: Digital Advertising as a Service (DAaaS)

Juni 2017,
Sofia

Aryxe erweitert das Leistungsportfolio um Development-Services. Im Kundenauftrag enstehen professionelle Webseiten, Web-Apps, Mobile Apps und E-Commerce-Lösungen

2018

Januar 2018,
Tallinn

Der Gruppenumsatz hat sich 2017 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt

April 2018,
Tallinn

Die Aryxe-Gruppe begrüsst den zehnten Mitarbeiter

2019

Januar 2019,
Tallinn

Der Gruppenumsatz steigt gegenüber dem Vorjahr um 33 Prozent

Juli 2019,
Sofia

Aryxe gewinnt das Ministerium für Tourismus in Sofia als Kunden

August 2019,
Sofia

Die nächsten zwei XaaS-Module, Digital Design as a Service und Content Production as a Service, werden entwickelt

September 2019,
Thessaloniki

Die Gründer von Aryxe treffen sich für einen Workshop im griechischen Thessaloniki und entwerfen den Wachstumsplan für die nächsten 10 Jahre

Oktober 2019,
Tallinn

Die Aryxe Gruppe hat erstmals für ein laufendes Geschäftsjahr die operative Gewinnschwelle überschritten

Dezember 2019,
Tallinn

Aryxe begrüsst Kunde Nummer 50

2020

Januar 2020,
Tallinn

Die Aryxe-Gruppe hat den Umsatz im Jahr 2019 um weitere 30 Prozent gesteigert. Der Umsatz mit Development-Lösungen ist im zweiten Jahr in Folge um 100 Prozent gewachsen.

Februar 2020,
Tallinn

Die Aryxe-Gruppe umfasst 20 Mitarbeiter

März 2020,
Tallinn/Lüdenscheid

Die Aryxe-Gruppe übernimmt 7.5 Prozent der “Motorido-Gruppe” in Deutschland. Motorido entwickelt und betreibt Plattformen für Nischenfahrzeuge wie Oldtimer (Classic Cars), Nutzfahrzeuge oder Motorhomes. Link

Mai 2020,
Tallinn/Zürich

Die Aryxe-Gruppe übernimmt 33 Prozent an der Digitalagentur “Loftlabs” in der Schweiz. Loftlabs erstellt innovative Medien- und Marketingkonzepte und setzt diese für Kunden wie Porsche, Zürich Versicherungen, Bugatti, Yallo und andere um. Link

Juli 2020,
Tallinn

Die Aryxe-Gruppe hat im ersten Halbjahr 60 Prozent des Gesamtumsatzes von 2019 erreicht.

Juli 2020,
Tallinn

Das erste vertikale XaaS-Modul - “Travel, Tourism & Hospitality” - geht live