Die Zukunft des bargeldlosen Bezahlverfahrens

Die Zukunft des bargeldlosen Bezahlverfahrens

Der Begriff bargeldloses Bezahlverfahren  (auch M-Payment, Mobile Payment) bezeichnet mobile elektronische Techniken zur Initiierung, Autorisierung oder Realisierung der Zahlung, etwa mittels Mobiltelefonen, Tablets oder Smartwatches. In den letzten Jahren ist immer wieder die Rede vom bargeldlosen Bezahlverfahren.[1]

Jedoch sind die Kunden im deutschen Markt sehr zurückhalten und das mobile Verfahren konnte sich bisher nicht wirklich flächendeckend etablieren.

Laut einer EHI-Studie überwiegt in Deutschland immer noch die Zahlung per Bargeld. Vor allem bei kleinen Einkaufsbeträgen kommen bevorzugt Münzen und Scheine zum Einsatz. Aus Sicht der befragten Händler wird Bargeld auch in den kommenden fünf Jahren bei Beiträgen unter 30 Euro die dominierende Zahlungsart bleiben.[2]

Im Gegensatz zu Deutschland benutzten Prognosen zufolge rund 348, 9 Millionen Chinesen ihr Smartphone, um Produkte oder Dienstleitungen zu bezahlen. 60,1 Millionen Nutzer setzen auf M-Payment in den USA. [3]

Das bargeldlose Bezahlverfahren wird in größeren Städten in Schweden zur Norm. In Stockholm können sich die meisten Menschen nicht einmal daran erinnern, wann sie das letzte Mal Münzen in der Tasche gehabt haben. Käufe erfolgen in der Regel als digitale Transaktionen – per Karte, online oder mit Swish, Schwedens beliebtester App für mobiles Bezahlen. Einige der größten Läden, wie z.B. Ikea, versuchen, auf bargeldloses Bezahlen komplett umzusteigen. Busse und Züge nehmen keine Rechnungen mehr entgegen.
Insgesamt haben die meisten Anbieter positiv auf diesen neuen Trend reagiert, da viel Zeit gespart wurde und sie nicht mehr bares Geld zählen müssen, und auch die Kunden, die nur noch ein Smartphone benötigen, wenn sie unterwegs sind.

Wie unterschiedlich bargeldloses Bezahlverfahren in Anspruch genommen wird, wird anhand der Infografik ersichtlich. Die bargeldlose Gesellschaft ist keine Utopie mehr. Es gibt jedoch mehrere Faktoren, die dafür oder dagegen sprechen, wie z.B. technische Möglichkeiten in jedem Land oder Bedenken hinsichtlich der Verbrauchersicherheit.

[1] Bleyh, M. & Feser, C.: Zukunft des Bezahlens – Mobile Payment; https://jaxenter.de/mobile-payment-technologie-anbieter-ueberblick-83713 (Stand: 01.07.2019)

[2] https://www.ehi.org/de/pressemitteilungen/einzelhandel-jeder-zweite-euro-bargeldlos

[3] https://www.ionos.de/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/mobile-payment/

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